Therapieverfahren: Vor der Operation

 

 

Diagnostik

Die Diagnose einer Hernie erfolgt in der ersten Untersuchung durch die körperliche Unter-suchung in Kombination mit einem Ultraschall der Leiste und der umliegenden Strukturen (Leisten-/Beckengefäße, Lymphknoten, Muskulatur, Hüftpfanne/-kopf). Bleibt die Diagnose unklar, muß aus differentialdiagnostischen Gründen eine bildgebende Untersuchung mittels Magnetresonanztomographie (MRT) angeordnet werden. Die Kernspintomographie hat die höchste Aussagekraft in unklaren Situationen und vermag auch andere Gründe der beklagten Beschwerden offenzulegen. Wird eine ambulante Operation vereinbart, erläutere ich mit Ihnen im nachfolgenden Gespräch die genaue Vorgehensweise. Mögliche Begleiterscheinungen oder Risiken werden mit Ihnen im Einzelnen besprochen. Falls erforderlich, können wir auch eine stationäre Behandlung planen.

 

Narkose

Die Operation Ihres Leistenbruches oder Nabelbruches erfolgt üblicherweise in einer Halb-körperbetäubung oder einer modernen und schonenden Vollnarkose. Der Eingriff ist selbst-verständlich auch in örtlicher Betäubung möglich. Die individuelle Vorgehensweise werden wir im Aufklärungsgespräch gemeinsam festlegen. Während der Narkose überwachen moderne Apparate die Herz-, Kreislauf- und Lungenfunktion. Durch gut verträgliche Medikamente, eine moderne intensive Überwachung und eine individuelle Voruntersuchung sind die Narkosen heute sehr sicher geworden. Operationen in Narkose erfolgen in der ORTHOPARC Klinik in Köln-Junkersdorf, Aachenerstrasse 1021B. Der Anästhesist wird Sie umfassend aufklären und Ihnen ihre individuellen Regeln zur Vorbereitung, zur Medikamenteneinnahme und zum Verhalten vor und nach der OP bereitstellen. Hier sind Sie in guten Händen. Ein Eingriff in örtlicher Betäubung erfolgt im Praxis-OP unter denselben Sicherheits- und Hygienestandards zusammen mit meinem erfahrenen OP-Team.

 

Verhalten vor der Operation

Ob auf die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten (ASS/Markumar ) verzichtet werden muss, wird individuell im Aufklärungsgespräch geklärt! Bei Narkoseeingriffen bespricht der Anästhesist mit Ihnen, ab wann Sie nüchtern sein müssen und bis wann Sie noch etwas trinken (z. B. Wasser) dürfen. Operationen in rein örtlicher Betäubung bedürfen dieser Vorbereitungen nicht, dass heißt, Sie müssen nicht nüchtern erscheinen und dürfen alle Medikamente, beispielsweise Durchblutungs- oder Diabetes-Medikamente einnehmen. Ein wesentlicher Vorteil der örtlichen Betäubung.

 

Nach der OP am Operationstag

2 Stunden nach der Operation werden Sie vom zuständigen Anästhesisten und von mir abschließend besucht und alle noch offenen Fragen für die Tage nach der Operation geklärt. Der ambulante Eingriff ist damit beendet und Sie können in Begleitung die Orthoparc-Klinik verlassen und nach Hause fahren. Bei Eingriffen in örtlicher Betäubung in meinem Praxis-OP können Sie nach einer kurzen Überwachung direkt nach Hause oder auch zur Arbeit fahren. Welche Einschränkungen Ihnen auferlegt werden, wird bereits im Aufklärungsgespräch geklärt. Nach den Venenkleber-Eingriffen gibt keinerlei Einschränkungen. Durch moderne Wundpflaster können Sie am selben Tag sogar noch duschen oder schwimmen gehen. Es ist in den letzten Jahren Vieles einfacher geworden. Jeder Patient erhält die Notfall-Mobil-Nummer, unter der Sie mich 24/7 erreichen.

 

Weitere Empfehlungen siehe: Verhalten nach der Operation.

 

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