Durchblutungsstörungen

 

Durchblutungsstörungen betreffen die Arterien. Hier kommt es in unterschiedlichen Gefäß-abschnitten durch eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) zu Gefäßverengungen oder auch zu Gefäßverschlüssen.

 

Typische Regionen sind die Halsschlagader (Karotisstenose), die Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma), die Nierenschlagadern (bei erhöhtem Blutdruck), die Becken- und die Beinschlagadern (arterielle Verschlußkrankheit oder pAVK). Veränderungen an den Armen sind selten (zusätzliche Halsrippe mit Gefäßeinengung, Subclaviaabgangsstenose) und treten ähnlich wie genetisch bedingte Gefäßerkrankungen (Marfan-Syndrom, Ehlers-Danlos-Syndrom) oder entzündliche Gefäßerkrankungen (Thrombangiitis obliterans Morbus Winiwater-Buerger, Morbus Raynaud, Behcet-Syndrom) als Sonderformen einer Durch-blutungsstörung auf.

 

Nach einer ausführlichen Erhebung der Krankengeschichte folgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Die Farbduplexsonographie ermöglicht einen Einblick in das Gefäßsystem. Die Durchgängigkeit von Gefäßen, mögliche Engstellen oder Verschlüsse sowie Kalkablagerungen, lassen sich zweifelsfrei darstellen. Mit Hilfe der Gefäßfunktionsdiagnostik lässt sich das arterielle Gefäßsystem in seiner Funktion, bis hin zur Messung der Durchblutung an den Fingern und den Zehen darstellen und etwaige Störungen aufdecken.

 

Ist nach den Voruntersuchungen eine weitere bildgebende Diagnostik erforderlich (beispielsweise: Kernspin-Angiographie, Röntgenbild) kann diese in der benachbarten ORTHOPARC Klinik erfolgen. Dort werden auch die operativen Eingriffe durchgeführt.

 

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