Thromboseprophylaxe

 

Unter dem Begriff Thromboseprophylaxe fasst man alle medikamentösen und nicht-medikamentösen Maßnahmen zur Vorbeugung (Prophylaxe) von Thrombosen (Blutgerinnseln) zusammen. Da hierdurch auch Embolien als Folge von Thrombosen vorgebeugt wird, wird auch der Begriff Thromboembolieprophylaxe verwendet.

 

Bei größeren Operationen muss immer eine Thromboseprophylaxe durchgeführt werden. Patienten, die einen ruhigstellenden Verband tragen oder beispielsweise nach einer Kniegelenkspiegelung, erhalten ebenfalls eine Thromboseprophylaxe. Weitere Indikationen sind künstliche Herzklappen oder ein Vorhofflimmern. Einsatzgebiete außerhalb des unmittelbaren medizinischen Bereiches, z.B. bei längeren Flugreisen, sind nicht mehr zulässig.

 

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